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PARTS 3

Parts 3 ist ein Softwareprogramm zur computergestützten Verwaltung von Rohrklassen für CAD Applikationen. Derzeit ist das Modul für Smart 3D implementiert.

In Vordergrund steht dabei die benutzerfreundliche und Wizard-gestützte Erstellung und Bearbeitung innerhalb eines Projekts.

 Parts3_MainUI

Das Parts3 Hauptfenster

Wie der Screenshot zeigt untergliedert sich die Anwendung in 3 Bereiche:

  • der Projektbereich (links),
  • der Global-Bereich (rechts) und
  • eer Edit-Bereich (mitte)

Im Edit-Bereich kann der User die aktuell editierte Part Class, Code Listen und Piping Class Informationen einsehen und pflegen. Speziell für die Bauteildefinition wurde darauf Wert gelegt, dem User eine detaillierte und "ansprechende" Darstellung zu bieten, um auch nicht-versierten Anwendern Detailinformationen verständlich darstellen zu können.

Dazu gehören eine Abbildung der aktuellen Part Class, sowie die automatische Erstellung eines Datenblatts in PDF-Format.

Alle Attribute werden gemäß ihrer Klassifizierungen einzelnen Tabs zugeordnet und auf diese Weise sortiert. Für erfahrenere User gibt es im unteren Bereich die tabellarische Darstellung, wie sie aus Excel bekannt ist. Einzig die Auswahl von Werten aus Code Lists oder Spec Lists erfolgt mittels unseres "CodeListPicker" Controls, was eine sehr effiziente und somit schnelle Auswahl von Werten erlaubt.

Der Global-Bereich wird als globaler Katalog verstanden. Er enthält alle für die Wiederverwendung vorgesehenen Part Classes mit ihren Generic Data und Part Data Informationen. Des Weiteren werden hier die globalen Code Listen verwaltet.

Diese können im Projektbereich verwendet und projektspezifisch erweitert werden. Nach Anlegen eines Arbeitsbereiches und eines Projekts kann der Anwender entweder mittels Piping Class Wizard neue Rohrklassen anlegen oder aus einem anderen Projekt bereits vorhandene Rohrklassen klonen. Der Wizard erlaubt eine Schritt-für-Schritt Erstellung von Rohrklassen. Er führt den User durch die folgenden Bereiche:

1. Allgemeine Rohrklassen Spezifikation (Piping Material Class Daten)

2. Zu verwendende Nominal Diameters (Piping Nominal Diameter)

3. Biegeradien (Bend Angles)

4. Pipe Takedown Parts

5. Service Limits

6. Piping Commodity Filter

7. Pipe Branches

8. Im Anschluss muss der User entscheiden, welche weiteren, für die neue Rohrklasse relevanten Informationen, er angeben möchte. Dabei werden ihm eine Auswahl von empfohlenen Einstellungen und alle sonstigen Einstellungen aufgelistet und der Wizard ggf. entsprechend fortgesetzt.

9. Abgeschlossen wird die Erstellung der Rohrklasse durch Darstellung der Generic Data Information, die der User wieder entweder aus den vorhandenen Global Generic Data kopieren kann, oder selber eintragen kann.

Während der Erstellung wird der User immer sofort bei der Eingabe auf etwaige Eingabefehler hingewiesen. Somit werden hier schon alle Fehler bei der Grunderstellung ausgeschlossen.

Im Anschluss kann der User der neuen Rohrklasse PartClasses hinzufügen. Dies erfolgt wieder entweder durch verwenden des „PartClass Wizards“ oder durch Drag-And-Drop aus dem globalen PartClass Katalog.

Bei der Übertragung aus dem Katalog werden alle enthaltenen Parts gleich auf Konsistenz zur Rohrklasse überprüft. Alle Parts die nicht passen werden auch nicht übernommen.

Nach Übertragen einer PartClass mit passenden Parts werden anschließend die Part Data Informationen der PipingClass aktualisiert. Dies erfolgt wiederum mit Hilfe der bereits vorhandenen Part Data Informationen aus dem Global-Bereich.

Bei Verwendung des Wizards wird dem User zunächst eine Liste aller im Projekt vorhandenen PipingClasses angezeigt zu denen er die neue PartClass zuordnen möchte.

 Parts3 Partclass Wizard

Der PartClass Wizard mit Darstellung der impliziten Validierung

 Im Anschluss kann er die PartClass spezifischen Informationen wie UserClassName, OccClassName und SymbolDefinition angeben.

Zusätzlich muss der User auswählen, ob es sich bei der neuen PartClass um eine allg. PartClass, einen Operator oder einen PipeStock handelt. Für die Erstellung kann er auswählen, ob er eine bereits vorhandenen PartClass als Template verwenden oder eine komplett neue PartClass erstellen möchte. Abschließend muss er die Anzahl der bereitzustellenden Ports angeben.

  Parts3 Custominterfaces

Auswahl der PartClass Attribute

 Die nächste Page des Wizard erlaubt die Auswahl der zu verwendenden Attribute für die PartClass. Dazu werden die dem System bekannten Attribute gruppiert und anhand des zugehörigen Interfaces dargestellt.

 Parts3 Partclass Wizard2

Anlegen der eigentlichen Parts

Abschließend kann der User auf der nächsten Seite die eigentlichen Parts in Abhängigkeit der zuvor ausgewählten PipingClasses anlegen.

Da eine PipingClass alle verfügbaren Nominal Diameters deklariert, können damit alle Parts automatisch generiert werden. Der User muss nur noch die zusätzlich ausgewählten Attribut-Werte in Abhängigkeit der jeweiligen NPD ergänzen und hat somit alle Informationen für die PartClass angeben.

Durch Abschließen des Wizards werden implizit wieder alle Daten validiert. Insbesondere werden anhand der ausgewählten Bolted Joint EndPreparations die PartData Tabellen aktualisiert. Zudem werden wir die Generic Data Information auf nicht vorhandene EndPreparation Werte überprüft und ggf. der User aufgefordert, die fehlenden Werte zu ergänzen.

Auf diese Weiße lassen sich „schlanke“ Rohklassen mit PartClasses erstellen, die einerseits vollständig sind und anderseits nur die Informationen enthalten, die für die Verwendung auch wirklich notwendig ist. Zudem sind alle enthaltenden Daten voll konsistent und Valide.

Um die erstellten Rohrklassen nach S3D zu übertragen, müssen diese mittels Excel-Exporter in Bulkloadfiles exportiert werden. Eine direkte Exportierung aus Parts in die S3D Datenbank ist vorgesehen, soll aber erst in der nächsten Ausbaustufe verfügbar sein.

Weitere Funktionen der Parts 3 Applikation sind:

  • Import von Bulkload Files und Zuordnung der importierten Rohrklassen zu einem Projekt bei gleichzeitiger Validierung der importierten Daten
  • Versionierung aller Daten um Undo und Redo Funktionen während des Bearbeiten zu ermöglichen
  • CommodityCode Generator zur Vergabe von individuellen CommodityCodes während der Erstellung von Bauteilen
  • Einfache Lokalisierbarkeit in beliebige Sprachen durch Verwendung von Resource-Dictionaries
  • Multi-User Fähigkeit durch Aufbau der Applikation in eine 3-TIER Modellierung (Datenbank, Parts3 Server, Parts3 Client)
  • Die Kommunikation zwischen Client und Server erfolgt mittels WebServices. Daten können auch mittels X.509 Zertifikat bei der Übertragung verschlüsselt werden
  • Authentifizierung entweder durch eigene Userverwaltung oder durch Active Directory (Rollen werden als AD-Gruppen abgebildet)
  • Vollständige Anpassbarkeit der Client Oberfläche mittels SandBox Framework (vgl. Oberfläche MS Visual Studio 2010)
  • PartClass Windows können komplett mittel XML Style-Sheet auf Kundenwunsch angepasst werden
  • Modularität mit definierten Schnittstellen, was eine sehr hohe Erweiterbarkeit ermöglicht.

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